Foto: Walter Betke

Wolf in Waldeck unterwegs

Am Donnerstag, 27. April, wurde abends in Nordhessen ein Wolf gesichtet. Er war auf einem Feld zwischen Dehringshausen und Nieder-Waroldern unterwegs. Zwei Privatpersonen hatten das Tier entdeckt, fotografiert und die Polizei verständigt.

Der diesjährige Landesjägertag findet am Samstag, 13. Mai 2017 in der Nibelungenhalle in Lorsch statt.

Einladung zum Landesjägertag in Lorsch

Der Landesjagdverband Hessen e. V. lädt alle Mitglieder und Interessierte zum Hessischen Landesjägertag mit Landestrophäenschau am:


Samstag, 13. Mai 2017 ab 10.00 Uhr
in der Nibelungenhalle, Justus-Liebig-Str. 25, 64653 Lorsch ein

Download: Einladung und Programm Landesjägertag 2017

Fuchs mit Beute. (Quelle: Rolfes/DJV)

Tollwutwarnung in Frankfurt

Verschiedene Medien berichteten über einen “Tollwutverdacht” in Frankfurt. Eine Frau soll am Mittwochabend 26.04.2017 von einem “wild gewordenen” Fuchs attackiert worden sein. Die Polizei hat das Tier erlöst und sprach von einem Tollwut-Verdachtsfall. Nach Auskunft eines Behördenvertreters wurde das Tier zur Untersuchung in das Hessische Landeslabor eingesendet.

Im Frühjahr 2020 konnten in den hessischen Referenzgebieten im Durchschnitt 18,2 Feldhasen auf 100 Hektar gezählt werden, im Herbst lag die Anzahl im Mittel bei 25,48 Feldhasen. Quelle: Rolfes/DJV

Hasentaxation in Hessen: Zu Ostern sind die Hasen los

In zahlreichen hessischen Revieren sind derzeit die Jäger auf der Pirsch – allerdings nicht mit der Flinte sondern mit großen Suchscheinwerfern, Papier, Bleistift und Zählgeräten. In den Abendstunden zählen sie Hasen auf freien Feldflächen.

Quelle: DJV

Europäisches Parlament stimmt Feuerwaffen-Richtlinie zu

Das Europäische Parlament hat gestern in Straßburg der umstrittenen Reform der EU-Feuerwaffenrichtlinie zugestimmt. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission wurde deutlich entschärft. Der jetzt beschlossene Kompromiss ist zwar anwenderfreundlicher, enthält aber immer noch eine Reihe von fragwürdigen Maßnahmen. Der ursprünglichen Idee, nämlich europaweiter Terrorismusbekämpfung, wird die geplante Reform nicht gerecht.

DJV und BJV planen die Anfechtung der Sozialwahl. Quelle: DJV

Sozialwahl 2017 (SVLFG):
Jagdpächter, geht wählen!

Seit Jahren steigt der Beitrag, den Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer an die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) entrichten müssen – allerdings ohne, dass die Leistung steigt. Vertreter der Jagd haben sich nun erstmalig mit der Liste 11 zur Wahl in den Wahlausschuss der SVLFG gestellt, um künftig mitzureden. Um die Jagdvertreter im Mai wählen zu können, müssen sich stimmberechtigte Jagdpächter, Mitpächter und Ehepartner registrieren.

LJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Ellenberger eröffnet die Jagdmesse in Alsfeld und fordert die Aufhebung der verlängerten Schonzeiten für Fuchs und Waschbär. Foto: Markus Stifter

LJV bekräftigt Forderung auf der Jagdmesse Alsfeld: Aufhebung der verlängerten Schonzeiten für Fuchs und Waschbär

Im vergangenen April trat in Hessen eine neue Jagdverordnung in Kraft, die u. a. eine Schonzeit für Füchse und Waschbären in den Frühjahrs- und Sommermonaten vor-schreibt. Besonders in dieser Zeit sind Junghasen und bodenbrütende Vogelarten wie Rebhuhn, Brachvogel, Feldlerche und Kiebitz ohne den Schutz der Jäger ihren Fress-feinden hilflos ausgeliefert.

Archivofoto: >Quelle: Harbig/DJV

Die Waschbären sind los!

Der Landesjagdverband Hessen fordert die sofortige Aufhebung der Schonzeit für Jungwaschbären und die Umsetzung der EU-Verordnung zum Schutz vor invasiven Arten.

Nach der neuen Jagdverordnung, die im April 2016 in Kraft getreten ist, steht der Waschbär vom 1. März bis zum 31. Juli unter Schonzeit. Für viele Hausbesitzer, besonders aus Nordhessen, eine Katastrophe. Der Waschbär hat sich in einigen Regionen explosionsartig vermehrt und richtet enorme Schäden an Gebäuden, Grundstücken und Gartenanlagen an.

Gemeinsame Drückjagd Quelle: DJV

Jäger stellen Strafanzeige gegen Tierrechtler

(Berlin, 13. Februar 2017) Die Tierrechtsorganisation PETA hat nach eigenem Bekunden im Jahr 2016 bundesweit mindestens 16 Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden gestellt. Die haltlose Begründung: Es läge kein vernünftiger Grund für die Jagd vor. In der Vergangenheit hatten die Staatsanwaltschaften ähnliche Ermittlungsverfahren immer wieder eingestellt. Zu einer Anklage oder gar einer Verurteilung ist es nach Informationen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) nie gekommen.