HMLU: ASP-Fund bei Vöckelsbach im Kreis Bergstraße östlich der B 38

Wie das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU) in einer Pressemeldung vom 07.04.2025 mitteilt, wurde östlich der B 38 im Kreis Bergstraße (außerhalb des bisherigen Kerngebiets) ein weiterer Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) nachgewiesen.

Symbolfoto (Archiv) Quelle: Hamann/DJV

Das Seuchengeschehen breitet sich somit weiterhin in Richtung Osten und den nah gelegenen Odenwaldkreis aus.

Anbei finden Sie die PM vom 07.04.2025 zur Kenntnisnahme. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir Sie wie gewohnt informieren.

PM: Einzelner ASP-Fund im Kreis Bergstraße östlich der B 38

Fundort liegt außerhalb des bisherigen Kerngebietes

Im Kreis Bergstraße wurde ein weiterer Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Bei Vöckelsbach, südöstlich von Mörlenbach, wurde vergangene Woche im Siedlungsbereich ein einzelner Frischling tot aufgefunden. Die entnommene Probe wurde zunächst im Landeslabor Hessen untersucht und anschließend zur Bestätigung an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitergeleitet. Das FLI bestätigte den positiven Befund am gestrigen Tag.
Der Fundort liegt östlich des bislang mit Elektrozäunen und abschnittsweise – auf Höhe des Fundortes bereits mit Festzäunen – gesicherten Gebietes und westlich des sogenannten Fernriegels.

Suche im Umfeld bereits angepasst – weitere Maßnahmen folgen
Bereits am Wochenende wurde die Kadaversuche im Umfeld des Fundortes intensiviert, um das Lagebild weiter zu verdichten. Bisher konnten keine weiteren infizierten Wildschweine festgestellt werden. Die Suche wird weiterhin systematisch unter Einsatz von Drohnen und Kadaversuchhunden durchgeführt. Auch im Umfeld des Fundortes konnten bislang keine Auffälligkeiten festgestellt werden. In enger Abstimmung mit dem angrenzenden Land Baden-Württemberg werden dennoch derzeit Vorerkundungen für einen möglichen taktischen Elektrozaun durchgeführt.

Aktueller Stand ASP in Hessen
Seit dem ersten bestätigten ASP-Fall am 15. Juni 2024 wurden hessenweit 4.376 Wildschweine bzw. Wildschweinkadaver beprobt. Davon sind 1.590 positiv getestet. Im Kreis Bergstraße wurden bislang 762 positive Fälle festgestellt. Für die Kadaversuche wurden in Hessen bislang rund 175.500 Hektar Fläche mithilfe von Drohnen und rund 162.200 Hektar mit Suchhunden abgesucht. Der Bau von festen und mobilen Schutzzäunen schreitet weiterhin zügig voran.

Renovierungsarbeiten

Aufgrund umfangreicher Renovierungen bleibt die LJV-Geschäftsstelle in Bad Nauheim vom 8. – 12. September 2025 geschlossen.

Im Zeitraum vom 15. September bis 14. November 2025 ist die Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar.

Deshalb möchten wir Sie bitten in diesem Zeitraum:

  • Urkunden, Ehrungen, Nadeln, Abrufscheine sowie Lernort-Natur-Material frühzeitig zu bestellen.
  • Auf der DJV-Seite zu PKW-Rabatten und der LJV-Seite zu speziellen Rabatten von Subaru finden Sie entsprechende Informationen.
  • Ihre LJV-Mitgliedsnummer finden Sie auf dem Adressetikett des Hessenjägers, direkt über Ihrem Namen * LJV 1234546*

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Herzliche Grüße und Waidmannsheil

Ihr
LJV Hessen