Weltkonferenz zur Artenvielfalt in Paris – Auch die genetische Vielfalt beim heimischen Rotwild muss gefördert werden

Am heutigen Montag wird der Bericht zur Biodiversität auf der Weltkonferenz zur Artenvielfalt in Paris vorgestellt. Wie Deutschlandfunk berichtet, mahnte Bundesumweltministerin Svenja Schulze mehr Maßnahmen zum Schutz von Tieren und Pflanzen an.

Rotwildkalb mit verkürztem Unterkiefer aus Nordhessen
Rotwildkalb mit verkürztem Unterkiefer aus Nordhessen. Foto: Arnold Weiss

Das Artensterben zu stoppen, sei eine ähnlich große Herausforderung wie der Kampf gegen den Klimawandel, sagte die Ministerin gegenüber der „Rheinischen Post“.

Der Landesjagdverband Hessen fordert, die Wiedervernetzung von Lebensräumen und den Bau von Grünbrücken dringend voranzutreiben, um damit einen genetischen Austausch der heimischen Wildtiere zu fördern. Erst kürzlich wurden die Ergebnisse einer hessenweit durchgeführten Genetikstudie bei unserem größten heimischen Säugetier, dem Rotwild vorgestellt. Diese belegen schon heute einen Rückgang der genetischen Vielfalt um bis zu 15 %.

Artikel: Rotwild in Hessen in Gefahr

Artikel: Vorstellung der Studie zu Rotwildgenetik in Hessen

 

Link zum Artikel von Deutschlandfunk:

https://www.deutschlandfunk.de/konferenz-in-paris-schulze-fordert-mehr-anstrengungen-fuer.2850.de.html