Afrikanische Schweinepest in Hessen (Chronik)

Afrikanische Schweinepest in Hessen. Foto: Landkreis Groß-Gerau
Sichtbare Einblutungen in der Haut, Rötungen an Rumpf und Bauch sind typische Symptome der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese Überläuferbache wurde bereits verendet am 30.06.2024 bei Leeheim in Südhessen im Feld aufgefunden und als ASP-positiv bestätigt. Foto: Landkreis Groß-Gerau

Am 15. Juni 2024 bestätigte das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine erste positive ASP-Probe bei einem als krank angesprochenem und erlegtem Wildschwein aus dem südhessischen Königstädten (Landkreis Groß-Gerau). Der Landesjagdverband Hessen (LJV Hessen) veröffentlicht hier eine chronologische Dokumentation zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hessen und hat gegenüber dem Hessischen Landwirtschaftsministerium (HMLU) sowie den Behörden eine umfangreiche fachliche und praktische Unterstützung zur Bekämpfung der ASP angeboten. Eine umfangreiche Informations- und Linksammlung zur Afrikanischen Schweinepest in Hessen finden Sie hier.

22.07.2024

LJV informiert ausführlich zum Wildschadensersatz und zur Jagdpachtminderung bei angeordnetem Jagdverbot

Quelle: LJV Hessen

Wie der Landkreis Groß-Gerau auf Nachfrage des LJV Hessen am 22.07.2024 mitteilte, wird die Jagdsteuer des Kreises rückwirkend zum 1. Juli für ein halbes Jahr ausgesetzt.

19.07.2024

Der Landkreis Groß-Gerau veröffentlicht ein Video von dem betroffenen Schweinemastbetrieb in Südhessen

Mehr als 1.100 Hausschweine müssen dort getötet werden. Landrat Thomas Will informiert über die aktuelle Lage:

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HMLU meldet 192 beprobte Wildschweine in der Restriktionszone, davon wurden 38 positiv auf das ASP-Virus getestet (alle Positivbefunde stammen aus dem Kreis Groß-Gerau)

Quelle: HMLU, Stand: 18.07.2024, 19:00 Uhr

18.07.2024 – 19.00 Uhr

LJV informiert in einem Live-Stream bei Instagram über das aktuelle ASP-Seuchengeschehen in Südhessen

Auf dem Instagram-Kanal des LJV Hessen (@ljv_hessen) interviewte LJV-Pressesprecher Markus Stifter den 1. Vorsitzenden des Kreisjägervereins Patrick Fülling, zum aktuellen Geschehen im Landkreis Groß-Gerau und zu den Gefahren der Virusverschleppung über abgetriebene Kadaver über den Altrheinarm vom Kühkopf in den Rhein sowie zu illegalen Fütterungen im Kreis, die Unbekannte angelegt hatten. Ein Motiv ist noch nicht bekannt.

Eine Aufzeichnung des Live-Streams kann auch ohne eigenes Instagram-Konto unter dem folgenden Link kostenfrei abgerufen werden. Wichtig: Der Ton beginnt aus technischen Gründen erst nach den ersten 30 Sekunden.

Link zur Aufzeichnung des Live-Streams vom 18.07.2024

+++ Wie das HMLU soeben meldet, ist es in Südhessen zu einem zweiten ASP-Ausbruch in einem Hausschweinebestand gekommen. Der betroffene Betrieb im Landkreis Groß-Gerau hält mehr als 1.100 Schweine. Der gesamte Bestand muss aus Gründen der Seuchenbekämpfung getötet werden. +++
Wie es in der Meldung weiter heißt, wurden in Südhessen rund 14.000 Hektar mit Kadaversuchhunden und Drohnen abgesucht. Bislang wurden 38 positive Fälle (Anm. d. Redaktion bei Wildschweinen) entdeckt.+++

Quelle: Screenshot Instagram/ljv_hessen


LJV-Newsletter zum aktuellen Seuchengeschehen

+++ Wie das HMLU soeben meldet, ist es in Südhessen zu einem zweiten ASP-Ausbruch in einem Hausschweinebestand gekommen. Der betroffene Betrieb im Landkreis Groß-Gerau hält mehr als 1.100 Schweine. Der gesamte Bestand muss aus Gründen der Seuchenbekämpfung getötet werden. +++
Wie es in der Meldung weiter heißt, wurden in Südhessen rund 14.000 Hektar mit Kadaversuchhunden und Drohnen abgesucht. Bislang wurden 38 positive Fälle (Anm. d. Redaktion bei Wildschweinen) entdeckt.+++

Quelle: HMLU

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17.07.2024

Erweiterung der infizierten Zone auf mehrere Ortschaften im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Nachdem in der Region Riedstadt im Landkreis Groß-Gerau ein weiterer ASP-Nachweis bei einem Wildschwein bekannt wurde, wird die infizierte Zone im Landkreis Darmstadt-Dieburg in südöstlicher Richtung ausgeweitet.

Quelle: Landkreis Darmstadt-Dieburg

Ausweitungen auch im Kreis Bergstraße

Wie Hessenschau.de hier berichtet, ist die infizierte Zone im Kreis Bergstraße nach Jagdrevieren eingeteilt: Neu in der erweiterten Restriktionszone liegen nun die Reviere Zwingenberg, Bensheim-Niederwald

Bensheim-Auerbach, Schlosswald, Melibokus und ein Teil des Reviers Bensheim-Ebene (Hegering III) sowie das Revier Rosengarten nördlich der B47 (Hegering II). Im Hegering I sind alle Jagdreviere nördlich der B47 zwischen dem Rhein und Lorsch in der erweiterten Restriktionszone.

Hier ist die Ausdehnung eine Reaktion auf die positiv getesteten Kadaver-Funde im nahe gelegenen Gebiet in Rheinland-Pfalz. Insgesamt seien damit neun Schweinehaltungsbetriebe im Kreis Bergstraße betroffen. Die genaue Zone ist auf einer interaktiven Karte zu erkennen.

14.07.2024 – 14.48 Uhr

Groß-Gerauer ECHO berichtet über den wichtigen Einsatz der Jägerschaft vor der Getreideernte

Der Artikel “Kreis Groß-Gerau: Live dabei beim Kampf gegen die Schweinepest” ist als PLUS-Artikel auf Echo-Online erschienen.

Quelle: Screenshot Echo-Online.de

13.07.2024 – 3.00 Uhr

dpa-Meldung “Tierseuche – Jäger bitten Bauern wegen Schweinepest um Geduld bei der Ernte”

Am Samstagfrüh, 13.07.2024, veröffentlichte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) eine ausführliche Meldung zur anstehenden Ernte. LJV-Pressesprecher Markus Stifter informierte über die gute Zusammenarbeit und appellierte an die Landwirte, Feldflächen, die abgeerntet werden sollen, frühzeitig zu melden, damit diese vor der Ernte mit Wärmebilddrohnen abgeflogen werden können. Die dpa-Meldung wurde u. a. auf

Quelle: Screenshot Frankfurter Rundschau, fr.de

12.07.2024 – 18.30 Uhr

LJV-Pressetermin und Live-Streaming zur ASP-Kadaversuche vor der Rapsernte in Biebesheim

Am Freitag, 12.07.2024, hatte der LJV Hessen regionale Medienvertreter zur ASP-Kadaversuche vor der Ernte nach Biebesheim (Südhessen) eingeladen. Parallel berichtete LJV-Pressesprecher Markus Stifter gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des Kreisjägervereins Groß-Gerau, Patrick Fülling, in einem rund 30-minütigen Live-Streaming bei Instagram über die Drohnenbefliegung vor der Ernte. So konnten die zahlreich eingegangenen Fragen der Zuschauer aufgegriffen und mit den Experten der Jägerschaft vor Ort beantwortet werden. Die Aufzeichnungen zu den beiden Live-Videos der vergangenen Woche sollen zusammen rund 70.000-mal abgespielt worden sein (Quelle: Podcast Teppe und Schwenen).

Die Wärmebilddrohne startet über dem Rapsacker, um verendetes oder noch lebendes Schwarzwild aufzuspüren. Sollten sich lebende Tiere in den Ackerflächen befinden, dürfen diese laut der Allgemeinverfügung des Landkreises Groß-Gerau nicht abgeerntet werden. Foto: Markus Stifter

11.07.2024 – 17.40 Uhr

ASP-Bekämpfung: EU-Mission bescheinigt “sehr gute Krisenarbeit”

Wie das HMLU in seiner heutigen PM mitteilt, haben internationale Veterinär-Experten für drei Tage Hessen und Rheinland-Pfalz besucht. Das sogenannte “EUVET-Team” lobte dabei die “schnellen, zielgerichteten Maßnahmen und die länderübergreifende Kooperation” im Seuchengebiet und betonte: “Das wird ein Marathon-Lauf”.

Link zur Pressemeldung “ASP-Bekämpfung: EU-Mission bescheinigt sehr gute Krisenarbeit”

Quelle: HMLU

11.07.2024

20 positiv getestete Wildschweinkadaver

Das HMLU hat am 11.07.2024 um 10.00 Uhr die neuen Fallzahlen zur Afrikanischen Schweinepest in der Restriktionszone veröffentlicht:

Demnach wurden in der Restriktionszone 140 Wildschweinkadaver beprobt, bei 20 davon wurde ein positiver ASP-Befund bestätigt.

Quelle: HMLU

10.07.2024

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ändert Richtlinie zur Förderung von Drohnen mit Wärmebildkameras

Quelle: BMEL

Download: Änderung der Richtlinie als PDF-Datei

Jagdvereine, die durch das BMEL/BLE geförderte Drohnen zur Kitzrettung nun auch zur Bekämpfung der ASP nutzen wollen, müssen dies demnach der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilen. Link: Zur Kontaktseite des BLE.

LJV-Geschäftsführer Alexander Michel informierte bereits am 28.06.2024 die benachbarten Jagdvereine im Landkreis Groß-Gerau über den Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras bei der ASP-Kadaversuche oder vor dem Ernteeinsatz. Da viele Vereine eine Förderung zur Anschaffung der Drohnen zum Zwecke der Kitzrettung erhalten haben, hat sich der LJV Hessen umgehend dafür eingesetzt, dass eine Nutzung im Rahmen der ASP-Seuchenbekämpfung ebenso möglich ist und sich dadurch keine Rückforderungsansprüche von Fördermitteln ergeben. Wie das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU) in Absprache mit dem BMEL schon damals mitteilte, dürfen die Drohnen zur Kadaversuche im Rahmen der Ernte in der Restriktionszone förderunschädlich eingesetzt werden. Der LJV dankt dem HMLU für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und hat sowohl dem Ministerium als auch den beteiligten Behörden fachliche Unterstützung angeboten.

09.07.2024

PM: Erster bestätigter Fall von Afrikanischer Schweinepest in Rheinland-Pfalz

ASP Ausbruch im Kreis Alzey-Worms durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt – Weiterer Verdachtsfall im Kreis Mainz-Bingen. Link zur PM “Erster bestätigter Fall von Afrikanischer Schweinepest in Rheinland-Pfalz”.

08.07.2024

Vermutlich erste Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Rheinland-Pfalz

Laut einer dpa-Meldung vom 08.07.2024 hat die Afrikanische Schweinepest jetzt wohl auch Rheinland-Pfalz erreicht. Ganz sicher ist das sei das aber noch nicht. Das Untersuchungsergebnis des FLI stehe noch aus. Der LJV informiert seine Mitglieder via Newsletter und über die sozialen Medien.

Quelle: Facebook/LJV Hessen

08.07.2024

PM des HMLU “ASP in hessischem Hausschweinbestand nachgewiesen”

Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist in Hessen erstmals in einem Hausschweinbestand nachgewiesen worden. Betroffen ist ein Betrieb mit neun Schweinen bei Biebesheim am Rhein (Kreis Groß-Gerau). Bei einer Kontrolle war dort bei einem Tier, das Krankheitssymptome aufwies, eine Blutprobe genommen worden. Die Tiere mussten unter tierärztlicher Aufsicht getötet werden. Link zur PM “ASP in hessischem Hausschweinbestand nachgewiesen”.

Quelle: HMLU

04.07.2024

Gemeinsamer Aufruf mit dem Hessischen Bauernverband an Drohnenpiloten von Kitzrettungsteams

LJV-Geschäftsführer Alexander Michel sendet einen Aufruf an die benachbarten Jagdvereine des Landkreises Groß-Gerau und bittet darum, vorhandene Drohnen, die bisher zur Kitzrettung eingesetzt wurden, samt Drohnenteams bzw. -piloten an den Hessischen Bauernverband zu melden. Die Jägerschaft unterstützt die Landwirte durch Überfliegung von zu erntenden Feldflächen vor der Mahd bzw. dem Dreschen.

Quelle: Screenshot Facebook/LJV Hessen und Hessischer Bauernverband

02.07.2024

Der LJV Hessen informiert: ASP: Restriktionszone in Südhessen wird ausgeweitet

Da die beiden zuletzt positiv-beprobten Kadaver südlich der bisherigen Restriktionszone aufgefunden wurden, wird sowohl die Kern- als auch die Restriktionszone erweitert. Betroffen sind nun das komplette Gebiet des Landkreises Groß-Gerau (inkl. Biebesheim und Gernsheim) sowie Teile von Darmstadt und des Landkreises Bergstraße.

ASP-Warnschild innerhalb der infizierten Zone. Foto: Markus Stifter

Weitere Informationen unter https://ljv-hessen.de/asp-restriktionszone-wird-ausgeweitet/

Quelle: Screenshot Facebook/LJV Hessen

HMLU-PM: ASP – Zwei neue Fälle bei Wildschweinen bestätigt

Update zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP): Restriktionszone umfasst nun auch Teile von Darmstadt und der Bergstraße. Link zur PM “Zwei neue Fälle bei Wildschweinen bestätigt”.

Quelle: Screenshot HMLU

Der Landkreis Groß-Gerau informiert ebenfalls in einer PM über “Zwei neue Fälle bei Wildschweinen”.

27.06.2024

HMLU-Pressetermin: Landwirtschaftminister Jung besucht Hunde- und Drohnenstaffeln zur Bekämpfung von ASP

Einsatzwille und gute Organisation sind Garanten zur erfolgreichen Eindämmung der Tierseuche: Die Einsatzkräfte erläutern ihre Arbeit bei einem Termin vor Ort in Groß-Gerau. Link zur PM “Landwirtschaftsminister Jung besucht Hunde- und Drohnenstaffeln zur Bekämpfung von ASP”.

Quelle: Screenshot HMLU

26.06.2024

Drohnenschulung des TCRH bei der Feuerwehr Rüsselsheim

Patrick Fülling (1. Vorsitzender des Kreisjägervereins Groß-Gerau) und LJV-Pressesprecher Markus Stifter bei der Schulung des TrainingCenter Retten und Helfen GmbH in Rüsselsheim Foto: Markus Stifter.

Gemeinsam mit dem Kreisjägerverein Groß-Gerau e.V. hat der LJV Hessen an einer Drohnenschulung von Thomas Kälber (TCRH) teilgenommen und zwei Schulungsvideos produziert, wie sich Flugrouten bei der Kadaversuche (ASP) programmieren lassen und wie die Flugdaten später in das von der EU-Kommission benötigte .gpx-Format konvertiert werden können.

Kitzretterteams können dies ggf. mit den eigenen Drohnen schon üben. Die Routenplanung hat viele Vorteile für die Piloten vor Ort. So lassen sich auch große Flächen strukturiert abfliegen und die Routen können für eine spätere Befliegung gespeichert werden.

Quelle: Screenshot Facebook/LJV Hessen

25.06.2024

Der Führungsstab “ASP-Lagezentrum” des HMLU und das TCRH informieren zu Kadaversuchaktionen

Der Führungsstab ASP-Lagezentrum des HMLU und das TCHR informierten die betroffenen Jagdpächter und Hegegemeinschaften am Dienstag, 25.06.2024, zu den laufenden Kadaversuchaktionen. Es gilt nach wie vor ein Ruhegebot in der infizierte Zone. Deshalb hat der Landkreis Groß-Gerau eine Einschränkung der Betretungsrechte für Wald- und Offenlandflächen in der Restriktionszone erlassen. Die Betretung ist nur noch auf den dafür vorgesehenen Wegen gestattet. Es gilt eine Leinenpflicht für Hunde, wobei die Leine max. 5 Meter lang sein darf. Weitere Informationen sind unter www.kreisgg.de zu finden.

Der LJV Hessen bittet Spaziergänger und Hundeführer diese Regeln dringend einzuhalten, damit möglicherweise infizierte Wildschweine nicht aufgescheucht und in andere Gebiete außerhalb der Restriktionszone getrieben werden. #kreisgroßgerau #afrikanischeschweinepest #asp #leinenpflicht #jägergegenasp #tierseuchenbekämpfung

Der ASP-Lagestab des HMLU informierte über die laufende Kadaversuche. Von links: Dr. Gisela Isa (Leiterin Tierseuchenreferat im HMLU), Dr. Christina Jehle (TCRH), Torben Engelhardt (Oberste Jagdbehörde HMLU), Volker Höhler (Leitung Oberste Jagdbehörde im HMLU), Christoph Zörb (Leiter Presse ASP-Führungsstab HMLU), Justus Kallmeyer (Verbindungsbeamter HessenForst). Foto: Markus Stifter

Der Landesjagdverband Hessen steht mit dem HMLU in einem engen Austausch und arbeitet mit den Fachabteilungen sehr gut und vertrauensvoll zusammen.

Der LJV berichtet fortlaufend auch in den sozialen Medien:

Quelle: Screenshot Facebook/LJV Hessen

22.06.2024

Pressemeldung des HMLU:

Quelle: Screenshot HMLU

Link zur PM: ASP – Fünf weitere infizierte Wildschweine gefunden

Landkreis Groß-Gerau meldet: Weitere Wildschweine ASP-positiv

Im Laufe des Tages wurden das ASP-Virus bei insgesamt sechs toten Wildschweinen nachgewiesen. Alle infizierten Wildschweine wurden innerhalb der 7.300 Hektar umfassenden Kernzone gefunden. Die Nähe der Fundorte zueinander spreche dafür, dass es sich um eine Rotte handele. Bei der Suche nach Kadavern würden in den kommenden Tagen täglich bis zu 50 Kadaversuchhundgespanne eingesetzt, außerdem seien Drohnen vor allem über landwirtschaftlich genutzten Flächen im Einsatz, um mögliche Kadaver möglichst zeitnah aufzufinden. Link zur PM “Weitere Wildschweine ASP-positiv”

Der LJV meldet im Tagesverlauf über die sozialen Medien:

Weitere Positivbefunde werden gemeldet. Quelle: Facebook/LJV Hessen, Foto: KauerMross/DJV

20.06.2024

Landkreis Groß-Gerau ändert Allgemeinverfügung

Der Landkreis Groß-Gerau veröffentlich die 1. Änderung der Allgemeinverfügung vom 17. Juni 2024.

Download:

  1. Änderung der Allgemeinverfügung

17.06.2024

Landkreis Groß-Gerau erlässt Allgemeinverfügungen

Im Rahmen der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen erlässt der Landrat des Kreises Groß-Gerau am 17. Juni 2024 zwei Allgemeinverfügungen.

Downloads:

PM des HMLU: Wichtige Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest ergriffen

Die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Region laufen auf Hochtouren: Der Zaunbau hat begonnen, eine Sammelstelle für Tierkadaver in Groß-Gerau wurde eingerichtet. Landwirtschaftsminister Ingmar Jung sagt: „Wir tun alles, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern!“

Link zur Pressemeldung des HMLU vom 17.06.2024

Quelle: Screenshot HMLU

16.06.2024

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU)

Das HMLU informiert in der Pressemitteilung Tierschutz und Tierseuche: Erstmals ein Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Hessen. Quelle: Screenshot landwirtschaft.hessen.de

Quelle: Screenshot HMLU

Der Landesjagdverband Hessen führt zahlreiche Interviews und versorgt die Medienvertreter stets mit aktuellen Information zum ASP-Seuchengeschehen in Südhessen.

15.06.2023 – 20.00 Uhr

LJV Hessen koordiniert erste Umkreissuche mittels Wärmebilddrohnen

Direkt nachdem das ASP-positive Beprobungsergebnis vorlag, boten der LJV Hessen und der Kreisjägerverein Groß-Gerau den Behörden die Unterstützung der Jägerschaft an. LJV-Pressesprecher Markus Stifter koordinierte in Abstimmung mit der Taskforce Tierseuchenbekämpfung und Amtsveterinärin Dr. Katrin Stein (Mitte) eine erste Umkreissuche im Nahbereich des erlegten Stücks Schwarzwild am Boxer-Klub e.V. Königstädten. Es waren insgesamt vier Drohnenpiloten des Kreisjägervereins Groß-Gerau e.V. und des Jagdvereins Rheingau e.V. im Einsatz. Bei der ersten Suchaktion im Bereich der Offenlandflächen konnten keine Kadaver aufgefunden werden. Foto: Markus Stifter

15.06.2024 – Mittagszeit

Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt den positiven PCR-Befund des LHL

Nachdem der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) einen ersten positiven ASP-Befund (als krank angesprochenes und erlegtes Stück Schwarzwild am Boxer-Klub e.V. Königstädten) erhoben hatte, wurde eine B-Probe an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gesendet. Dieses bestätigte nach eigener PCR-Analyse am Samstag, 15.06.2024, damit offiziell einen ersten ASP-Fall in Hessen. Der 1. Vorsitzende des Kreisjägervereins Groß-Gerau, Patrick Fülling, informierte den LJV Hessen über den ersten Positivbefund im Kreis.

Das Veterinäramt des Landkreises Groß-Gerau spricht am Nachmittag ein kreisweites Jagdverbot auf alle Wildarten aus. Die Hegeringleiter informieren zeitnah die Jagdausübungsberechtigten im Kreisgebiet.

Der LJV informiert in einem Mitgliedernewsletter nach den Informationen der Veterinärbehörde des Landkreises Groß-Gerau seine Mitglieder über den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest in Hessen. Link: Erster ASP-Fall im südhessischen Landkreis Groß-Gerau bestätigt.

Quelle: Facebook/LJV Hessen

Nach Informationen der Veterinärbehörde des Landkreises Groß-Gerau (Südhessen) wurde am Samstag, 15.06.2024, ein erster Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Stück Schwarzwild bestätigt.

#afrikanischeschweinepest #asp #landkreisgroßgerau

Quelle: Screenshot Hegeringinformation WhatsApp.

12.06.2024

Der Kadaver wird an das Hessische Landeslabor (LHL) überstellt

Der Kadaver des erlegten Stücks Schwarzwild wird vom Veterinäramt des Landkreises Groß-Gerau zur Untersuchung an den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) überstellt.

11.06.2024

Rüsselsheim-Königstädten: Erlegung eines auffälligen Stücks Schwarzwild

In der Nähe des “Boxer-Klubs e.V.” bei Rüsselsheim-Königstädten südlich der Autobahn A60 wird ein offensichtlich krankes Stück Schwarzwild erlegt. Nach Schilderung des Revierpächters (der allerdings bei der Erlegung nicht vor Ort war) habe das Wildschwein keine natürliche Scheu gezeigt und habe sich auffällig bewegt und verhalten.