Jägervereinigung Hinterland e. V. Kreis Biedenkopf

Ferdinand-Köhler-Straße 12, Gladenbach, Deutschland
12 Ferdinand-Köhler-Straße Gladenbach Hessen 35075 DE
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Sudetenring 40, Wölfersheim, Deutschland 44.96 km

Schon mit seiner Wiederbegründung im Jahre 1947 fühlt sich der Wetterauer Jagdclub (WJC) der Tier- und Pflanzenwelt seiner Heimatregion, der „Goldenen Wetterau“, sehr verbunden. 

Seit Jahrhunderten ist die Jagd ein wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Naturnutzung.

Die Eckpfeiler der Jagd zementieren sich grundlegend in der Liebe zur Natur, dem Schutze und dem Erhalt einer artenreichen und gesunden Tier- und Pflanzenwelt, das Wildschäden möglichst vermieden werden, einer Tradition waidmännischen Handels und einem tiefen Respekt vor der Schöpfung! Somit steht bei der Jagd die Hege und Pflege der Natur an erster Stelle. Erst die Tatsache eines gesunden Artenreichtums steht im Einklang mit dem „abschöpfen“ des Wildes. – So wie der Landwirt seine Felder, oder der Forstwirt seine Kulturen „bestellt“ und „erntet“. Diese jährliche Nutzung, also der Abschuss, sollte bei allen Wildarten grundsätzlich nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit erfolgen. – Konkret bedeutet dies, dass nur soviel Wild dem vorhanden Bestand entnommen wird, wie jährlich zuwächst.

Die stetige Industrialisierung hinterlässt immer mehr Ihre Spuren in der Natur. Daher ist in der heutigen „Mono-Kulturlandschaft“ für Fauna und Flora mehr denn je der Einklang und das Miteinander zwischen der Jagd, der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie andere Arten der Nutzung gefordert!

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Bad Nauheim, Deutschland 46.46 km

Vereinsgeschichte im Zeitraffer

Ein Blick zurück – ein Blick nach vorn

Man schrieb das Jahr 1848, als die Deutsche Revolution das alleinige Recht von Fürsten und Adeligen, in Deutschland die Jagd auszuüben,  ein Ende bereitete. Die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden, nicht zuletzt zum Schutze des Wildes vor zu intensiver Bejagung, war rechtlich notwendig geworden.

Während damals das alleinige Privileg auf die Jagd für den Adel zu Ende ging, berührte eine derartige Zäsur die Jäger im dörflichen Nauheim und seiner Umgebung überhaupt nicht. Im Salzsiederdorf fast noch mittelalterlicher Prägung hatte man ganz andere Probleme. Hier hatte man seit 1816 erstmals nach einer salzhaltigeren Sole gebohrt und war auch fündig geworden; aber es sollte noch bis zum 1. Juli 1835 dauern, bis die Geburtsstunde  des späteren Weltbades Bad Nauheim schlug, indem die erste »Soolbad-Anstalt zu Nauheim« offiziell eröffnet wurde.

Heute, mehr als 150 Jahre danach, weiß man, dass die Revolution von 1848 nicht jene durchschlagenden Erfolge aufzuweisen hatte, die eigentlich erreicht werden sollten. Turbulente Jahre warteten auf den 1924 gegründeten Jagd-Club Bad Nauheim, der zehn Jahre später zwangsweise im Zuge der reichsgesetzlich eingerichteten Organisation der »Deutschen Jägerschaft«, in die alle bestehenden Vereine zu überführen waren, eingegliedert wurde. Der Jagd-Club Bad Nauheim musste ab Mai 1934 seine Selbständigkeit aufgeben.

Wiederbelebt wurde der Jagd-Club Bad Nauheim am 19. Oktober 1946 nach zwölfjähriger Unselbständigkeit, und er hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen, jagdpolitisch engagierten Verein gemausert, der sich neben der Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder, der Ausbildung im Hundewesen, der Bewahrung der jagdlichen Traditionen gerade im Rahmen der Jagdhornbläserei ganz besonders der Ausbildung des jagdlichen Nachwuchses (von 16 bis 65 Jahren und auch darüber) annimmt. Als einer der beiden ausbildenden Vereine im Wetteraukreis obliegt dem Jagd-Club Bad Nauheim nicht nur eine große Verantwortung, mit Fachwissen, Diplomatie, Einfühlungsvermögen, Augenmaß und Selbstbewusstsein das Jagdwesen für die Zukunft zu erhalten. Im selben Maße bemüht sich der Jagd-Club, seine Mitglieder (und auch interessierte Laien) in allen Bereich der Jagd – Politik, Wissenschaft, Jagdrecht – in Form fachspezifischer Vorträge auf dem laufenden zu halten. Dabei kommt die Geselligkeit innerhalb des Vereins nicht zu kurz – und kann sich bis in die Morgenstunden des nächsten Tages »auswachsen«.

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Mühlgasse 1b, Nidda, Deutschland 49.33 km

Die Meisten von uns jagen in den Revieren, in denen schon unsere Väter und Großväter jagten. Es bestehen tiefe Bindungen zu den Revieren und seinen Wildbeständen, zu den Menschen in den Dörfern und zur herrlichen Landschaft zwischen Wetterau, Vogelsberg und Spessart.
Davon wollen wir berichten, aus Vergangenheit und Gegenwart und der immer wiederkehrenden Sorge, dass Teile verloren gehen, die wir unseren Kindern nicht mehr weitergeben können.
Das Jägersein ist geprägt von der Liebe zur Natur, vom tiefen Respekt vor der Schöpfung, von Traditionen waidmännischen Handelns, von Hege und Pflege, vom Eintreten für ein gleichgewichtiges Nebeneinanders der Interessen des Wildes, des Waldes, der Landwirtschaft, der Fischereiwirtschaft – und natürlich auch des naturnahen Menschen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.

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