Eilmeldung: In dieser Woche findet keine parlamentarische Beratung zum Bundesjagdgesetz mehr statt

Wie uns soeben vom DJV mitgeteilt wurde, findet in dieser Woche keine parlamentarische Beratung zum Entwurf des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) mehr statt. Der Gesetzentwurf ist auf Antrag der SPD für die morgige Ausschussberatung sowie die geplante 2./3. Lesung am Donnerstag im Plenum des Deutschen Bundestages von der Tagesordnung genommen worden. Nach Informationen des DJV hat die SPD im Nachgang zur gestrigen öffentlichen Anhörung nochmals Gesprächsbedarf angemeldet. Weitere Informationen zur öffentlichen Anhörung, vom 1. März 2021 finden Sie unten im Artikel.

Foto: Markus Stifter

Pacht in der Gemeinschaftsjagd umsatzsteuerfrei bis 1. Januar 2023

Jagdgenossenschaften, die 2017 rechtzeitig eine Option ausgeübt haben, sind bis 2023 bei der Jagdverpachtung umsatzsteuerbefreit. Zugute kommt ihnen eine Regelung aus dem Corona-Steuerhilfegesetz. Rückwirkend ist eine Befreiung nicht mehr möglich.

Quelle: Rolfes/DJV

Wildbret vom Schwarzwild kann vermarktet und verzehrt werden – HMUKLV empfiehlt jedoch in seiner aktuellen PM auf den Verzehr von Wildschweinlebern zu verzichten

Der Landesjagdverband Hessen ist erstaunt, wie insbesondere aufgrund einer sehr geringen Probenanzahl sowie einer fehlenden abschließenden wissenschaftlichen Untersuchung darüber, dass eine Gefährdung für den Menschen erwiesen ist, jetzt vor dem Verzehr von Wildschweinlebern gewarnt wird.

Prof. Dr. Jürgen Ellenberger (Präsident LJV Hessen)

Vorwort März 2021

Ein engmaschiges Monitoring von tot aufgefundenem Schwarzwild trägt dazu bei, den Eintrag des ASP-Virus schnellstmöglich festzustellen und zu lokalisieren. Foto: Archiv/Tierseuchenübung, Markus Stifter

Bitte von ASP-Tupferproben regen Gebrauch machen und Probenmaterial auch von Unfallwild einsenden!

Ende November vergangenen Jahres konnten wir über die Erleichterungen bei der Einsendung von ASP-Tuperproben sowie über die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Einsendung von verwertbaren Proben von 30,- auf 50,- Euro berichten. Bitte machen Sie von der Einsendung der Tupferproben regen Gebrauch. Auch bei Verkehrsunfällen getötetes oder generell verdächtiges Schwarzwild sollte dringend beprobt werden.

Drückjagd-Situation, Quelle: Kauer/DJV

Wichtige Umfrage: Wie viele Drückjagden konnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden?

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Drückjagden vielerorts nicht oder nur in kleinerem Rahmen stattfinden. Der LJV Hessen möchte sowohl in der Presse als auch gegenüber den politischen Entscheidungsträgern schon frühzeitig argumentieren können, warum die erwarteten Streckenergebnisse im Jagdjahr 2020/2021 möglicherweise nicht erreicht werden konnten.

Foto: Rolfes/DJV

Krofdorfer Forst:
Rotwildhegegemeinschaft stellt Lebensraumgutachen vor

Nach mehr als drei Jahren und weit über 2.000 Stunden intensiver Arbeit stelle die Rotwildhegegemeinschaft „Krofdorfer Forst“ am 10. Dezember 2020 ein umfangreiches Lebensraumgutachten mit Bewirtschaftungskonzept im Rahmen einer Online-Konferenz vor.

Seit Februar 2020 wurden in Hessen über 150 Ansitzeinrichtungen schwerpunktmäßig im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen zerstört oder niedergebrannt. Foto: privat

Hochsitz in Mühltal-Trautheim abgebrannt – weiterer Ansitz in Niederrad zerstört

Wie das Polizeipräsidium Südhessen berichtet, wurde am Freitag, 8. Januar 2021 gegen 14.45 Uhr die Feuerwehr zu einem brennenden Hochsitz in Mühltal-Trautheim gerufen. Zeugen hatten die Flammen aus einem Waldstück kurz vor dem Ortseingang Trautheim wahrgenommen und die Rettungsleitstelle informiert. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Nach ersten Erkenntnissen war der obere Bereich des Hochsitzes aus bisher noch nicht bekannten Gründen in Brand geraten.

Foto: Rolfes/DJV

Start der Flächendeckenden Erfassung 2021 – bitte machen Sie mit!

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Landesjagdverbände rufen alle Revierpächterinnen und Revierpächter sowie Eigenjagdbesitzerinnen und -besitzer auf, sich mit ihrem Wissen und ihren Revierkenntnissen an der “Flächendeckenden Erfassung” (FE) im Rahmen des Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (kurz WILD), zu beteiligen.