Flächendeckende Erfassung

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Einsendung der Bögen noch bis 1. Oktober 2021 möglich!

FRANKONIA unterstützt die Flächendeckende Erfassung 2021

Beteiligen Sie sich an der Wildtiererfassung und nutzen Sie die Chance auf Teilnahme an einer Verlosung und Rabattaktionen!

Unterstützen Sie das WILD-Monitoring Programm des DJV und seiner Landesjagverbände mit Ihrem Wissen und Ihren Revierkenntnissen und beteiligen Sie sich mit Ihrem Revier an der Flächendeckenden Erfassung 2021!

In diesem Jahr ist es wieder soweit. Der DJV und die Landesjagdverbände rufen alle Revierpächterinnen und Revierpächter auf, sich mit ihrem Wissen und ihren Revierkenntnissen an der Flächendeckenden Erfassung (FE) im Rahmen des Wildtierinformationssystems der Länder Deutschlands, kurz WILD, zu beteiligen. Diesmal sind auch alle Hochwildreviere gefragt, denn bei der kommenden Erfassung geht es neben dem klassischen Niederwild auch um das Vorkommen unserer Schalenwildarten.

Unter allen zurückgesendeten Erfassungsbögen verlost der LJV attraktive Einkaufsgutscheine von FRANKONIA.

Wir freuen uns sehr, dass wir FRANKONIA als starken Partner für das Wildtiermonitoring gewinnen konnten. FRANKONIA wird uns bei der FE-2021 unterstützen und stellt uns für eine Verlosung unter den eingesendeten Bögen attraktive Einkaufsgutscheine zur Verfügung. Vergessen Sie dafür nicht, auf dem Bogen Ihre Teilnahme zu bestätigen und Ihren Namen einzutragen. Nur dann nehmen Sie an der Verlosung, die im Anschluss an die Siegergehrung im Rahmen des FRANKONIA Ladys Shooting Day (01. August 2021) erfolgen soll, teil. Die Namen der Gewinner werden wir auf der LJV-Webseite und im Hessenjäger veröffentlichen. Auch Rabattaktionen bei Nachweis eines eingesendeten FE-Bogens sind vorgesehen. Dafür erhalten alle, die uns Ihren FE-2021 Bogen zurücksenden, eine kurze Eingangsbestätigung mit der Sie dann an der Rabattaktion in den Filialen teilnehmen können.

Wie kann ich mich beteiligen?

Um sich an der Flächendeckenden Erfassung 2021 zu beteiligen, bitten wir Sie, den Erfassungsbogen (siehe oben) herunterzuladen.

Sie können diesen einfach am Computer ausfüllen und bis zum 1. Oktober 2021 per E-Mail an info@ljv-hessen.de senden. Parallel haben wir die Bögen zum Austeilen auch an die Vorsitzenden der Hegegemeinschaften versendet und zum Heraustrennen im Hessenjäger abgedruckt.

Landesjagdverband Hessen e.V.
Am Römerkastell 9
61231 Bad Nauheim
06032/93610

E-Mail: info@ljv-hessen.de

www.ljv-hessen.de/wildtiererfassung

Hintergrund: Was ist WILD?

Das Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands, kurz WILD, ist eine Initiative des DJV und der Landesjagdverbände in Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten und Universitäten wie dem Von-Thünen-Institut oder der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Das Monitoringprogramm WILD erfasst bundesweit Wildtierbestände und liefert damit wichtige Erkenntnisse über das Vorkommen, die Bestandsdichte sowie die langfristige Entwicklung von Wildtierpopulationen in Deutschland. Die aus Jägerhand gewonnen Daten werden wissenschaftlich aufbereitet und im WILD-Jahresbericht veröffentlicht. Sie dienen als Grundlage für die weitere Forschung und als Argumentationsbasis bei jagdpolitischen und naturschutzrechtlichen Fragestellungen.

 

Abb.1. Das Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ist eine Initiative der Jäger zur Erfassung von Wildtierbeständen.  Im Rahmen der Flächendeckenden Erfassung (FE) oder den Wildtierzählungen in den Referenzgebieten (RG) liefern Jäger und Jägerinnen wichtige Informationen zum Vorkommen und Entwicklung von Wildtierpopulationen. In Hessen werden in den Referenzgebieten primär Feldhasen taxiert, dies aber bereits seit 1990. Hessen gilt als damit Vorreiter für die bundesweite Feldhasenerfassung im WILD. Die gesammelten Daten werden wissenschaftlich ausgewertet und den WILD-Jahresbroschüren veröffentlicht.

Wesentlicher Bestandteil der WILD-Jahresberichte sind die von Jägern und Jägerinnen im Ehrenamt gesammelten Daten zum Vorkommen und zur Bestandsdichte von Wildtieren. In ausgewählten Referenzgebieten (RG) zählen Jäger ehrenamtlich Wildarten wie den Feldhasen und liefern damit wichtige Erkenntnisse zur Besatzdichte und der lokalen Populationsentwicklung.

In einem Turnus von 2 Jahren erfolgt zudem die Flächendeckende Erfassung (FE). Mit Hilfe eines Fragebogens wird das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtierpopulationen, aber auch das Auftreten von Wildkrankheiten oder gebietsfremden Arten (Neozoen) untersucht. Um valide und aussagekräftige Daten zu erhalten, ist es notwendig, dass sich so viele Jagdbezirke wie möglich an der Flächendeckenden Erfassung beteiligen.

Ergänzend zu den Daten aus Jägerhand werden für die Wildberichte außerdem die Jagstrecken auf Ebene der Landkreise ausgewertet und graphisch dargestellt.

Was ist die Flächendeckende Erfassung?

Bei der Flächendeckenden Erfassung können und sollen sich möglichst alle Jagdbezirke (Hoch- und Niederwild) in Deutschland beteiligen. Hierfür werden im Turnus von 2 Jahren im Frühjahr Fragebögen ausgegeben, die die Revierverantwortlichen ausfüllen und bis zum Frühsommer an den Landesjagdverband zurücksenden sollen. Die Fragen beziehen sich auf das Vorkommen und den geschätzten Besatz von bestimmten Wildtierarten. Zudem wird auch noch das Auftreten von Wildtierkrankheiten oder gebietsfremden Arten abgefragt. Das Spektrum der Zielwildarten ist bei jeder Flächendeckenden Erfassung unterschiedlich, so dass, verteilt auf mehrere Jahre, ein großes Artenspektrum abgedeckt wird.

Ziel der Erfassung ist es, flächendeckende Erkenntnisse über das Vorkommen und die Verbreitung von Wildtieren, Wildkrankheiten und gebietsfremden Arten in ganz Deutschland zu erhalten. Bei jagdbarem Wild ergänzen die erhobenen Daten die ausgewerteten Jagdstrecken. Dies ist besonders bei den Arten wichtig, bei denen keine Korrelation zwischen Jagdstreckenentwicklung und Bestandsentwicklung vorliegt. Als Beispiel sei hier der Fuchs genannt. Durch ein verändertes jagdliches Interesse (Forst, Verwertung des Balges) und veränderte jagdliche Priorisierungen (Sauen) sind die Fuchstrecken in den meisten hessischen Regionen deutlich zurückgegangen. Dies spiegelt jedoch nicht die realen Bestandsentwicklungen des Fuchses wider. Auch bei FFH Anhang V Arten wie dem Baummarder oder dem Iltis ist die Kenntnisse der Vorkommen und Besatzdichten äußerst wichtig, da ansonsten allein die Jagstrecken zur Entscheidung über den Erhaltungszustand der Art herangezogen werden.

Die Abfrage nach dem Auftreten von Wildkrankheiten hilft dabei, Seuchenzüge wie dem der Fuchsräude oder der RHD beim Kaninchen nachzuvollziehen und diese bei der Interpretation von Strecken und Besatzdaten zu berücksichtigen. Auch die bundesweite Ausbreitung von gebietsfremden Arten kann durch die Flächendeckende Erfassung verfolgt und bei der Einleitung von Maßnahmen miteinbezogen werden. Bei der Flächendeckenden Erfassung stehen aber nicht nur jagdbare Arten im Fokus, auch das Auftreten und Vorkommen von seltenen Tierarten wie der Wildkatze, Fischotter oder dem Biber wird immer wieder mal abgefragt. Die gewonnen Daten können wichtige Argumente für Natur- und Artenschutzmaßnahmen liefern und zum Beispiel die Forderung des Baus weiterer Wildbrücken und Querungshilfen unterstützen.

Warum Sie sich beteiligen sollen

Das WILD-Monitoringprogramm liefert nicht nur wichtige wildbiologische Erkenntnisse zum Vorkommen und zur Verbreitung von Wildtieren, Wildkrankheiten und Neozoen, sondern stellt auch eine wichtige Säule der Öffentlichkeitsarbeit dar. Die Daten sind so in dieser Form in Deutschland einmalig und werden auch von Vertretern der Wissenschaft, der Politik sowie der Jagd- und Naturschutzbehörden bei Vorträgen und Berichten zitiert. Sie alle, die sich an diesen Programmen beteiligen, liefern damit wichtige Erkenntnisse und Argumente, um die Jagd in Deutschland zu positionieren und zu unterstützen. Die Daten von Wildtiererfassungen zeigen aber auch, dass sich die Jäger in ihren Revieren bestens auskennen und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachhaltig zu jagen nachkommen. Denken Sie hier nur an die Ergebnisse der Feldhasentaxationen der hessischen Hegegemeinschaften. Diese zeigen, dass die Jägerinnen und Jäger nicht einmal 10 % der Feldhasen erlegen, die sie nach dem Maßstab der hessischen Jagdverordnung hätten erlegen können. Sie jagen demnach sehr schonend und verantwortungsvoll und erfüllen mitnichten die Vorurteile, die andere Verbände ihnen besonders in Bezug auf das Niederwild immer anhängen möchten.

Unser Aufruf: Unterstützen Sie die Jagd in Deutschland und in Hessen, indem Sie sich zahlreich an den WILD-Projekten beteiligen!

  • Flächendeckende Erfassung
  • Wildtierzählung in Referenzgebieten

 

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Text und Bild: Dr. Nadine Stöveken, LJV-Hessen