Archivfoto, Quelle: Andreas Rose/AdobeStock

Nordhessen: Mehrere Angriffe auf Weidetiere

Wie die Werra-Rundschau und die HNA berichtete, kam es in der Region um Hessisch Lichtenau in den vergangenen zwei Woche zu mehreren Angriffen auf Weidetiere. Dabei wurden am vergangenen Freitag (24.04.) und Samstag (25.04.) in Hessisch Lichtenau-Hopfelde insgesamt sieben Lämmer, ein Mutterschaf sowie ein weiteres erwachsenes Schaf getötet.

Dominik Deuster (FÖJ'ler des LJV), Dr. Nadine Stöveken, Dieter Sellemann, Dr. Wolfgang Fröhlich und Dr. Rudolf Leinweber beim Infoabend für Wolfskundige in Eudorf. Foto: Markus Stifter

Informationsabende für LJV-Wolfskundige in Eudorf und Stockstadt

Die Anzahl der bestätigten C1-Wolfsnachweise ist im Jahr 2019 in Hessen stark angestiegen. Insgesamt konnten 35 gesicherte Nachweise erbracht werden. In den Jahren 2008-2017 waren es lediglich 12 Nachweise. Daraufhin lud der LJV Hessen die rund 150 ehrenamtlichen Wolfskundigen des Landesjagdverbandes, die bereits 2015 an der Wolfsschulung I. teilgenommen hatten, zu zwei Informationsveranstaltungen in Alsfeld-Eudorf und Stockstadt ein.

Archivfoto Wolf, Quelle: Rolfes/DJV

Mutmaßlicher Wolf in Frankfurt-Sachsenhausen überfahren

Wie die Hessenschau berichtet, lief am heutigen Dienstag gegen 8.45 Uhr ein wolfsähnliches Tier auf der Babenhäuser Landstraße im Bereich des Frankfurter Stadtwaldes vor das Auto einer 47-Jährigen. Trotz Vollbremsung konnte die Fahrerin den Zusammenstoß nicht verhindern. Genproben sollen nun zeigen, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Das Ergebnis soll in zehn bis 14 Tagen vorliegen. Zum Artikel auf Hessenschau.de

Bundestag beschließt die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Ein aktives Management fehlt weiterhin. Die Zahl der Wölfe steigt 2020 auf 1.800, Nutztierrisse nehmen zu.
Quelle: Rolfes/DJV

Weichen für besseres Wolfsmanagement gestellt

Der Bundestag beschließt die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Der DJV kritisiert: Ein bundesweites aktives Management fehlt weiterhin. Die Zahl der Wölfe steigt 2020 auf 1.800, Nutztierrisse nehmen zu.

Archivfoto Quelle: Rolfes/DJV

Zahl der offiziellen Wolfsattacken um 66 Prozent gestiegen

Über 470 mal haben Wölfe 2017 Nutztiere angegriffen, mehr als 1.660 Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder starben. Bei Rindern stieg der Anteil um 46 Prozent innerhalb eines Jahres. DJV sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert eine wildökologische Raumplanung mit Wolfausschlussarealen.

Quelle Archivfoto: Rolfes/DJV

“Besseres Konfliktmanagement durch Jagdrecht”

Der DJV stellt ein Frage-Antwort-Papier vor und erläutert, warum der Wolf ins Bundesjagdgesetz sollte. Für die Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen sind Jäger die ersten Ansprechpartner, bewaffnete Eingreiftrupps lehnt der DJV ab.

Wolf oder Schäferhund? Es bleibt abzuwarten, ob weitere Hinweise gefunden werden. Quelle: Forstamt Reinhardshagen

HMUKLV: Mögliche Wolfssichtung im nordhessischen Reinhardswald

Hessische Forstbeamte und Jäger haben am 3. und 4. August 2017 im Südteil des Reinhardswaldes zwischen Holzhausen, Gahrenberg, Hann. Münden und Wilhelmshausen ein frei laufendes wolfsähnliches Tier in der Größe eines Schäferhundes gesichtet.

Quelle: Rolfes/DJV

Wölfe in Deutschland: Rufe nach Abschussfreigabe werden lauter

Seit sich Wölfe in Deutschland wieder ausbreiten, streiten Wolfsgegner und Tierschützer über den richtigen Umgang mit den Wildtieren. Agrarminister Schmidt (CSU) hat jetzt eine „beschränkte Abschussfreigabe“ für Wölfe gefordert. Das heizt die Diskussion an.