Der Hessische Landtag in Wiesbaden. Foto: Markus Stifter

Hessischer Landtag debattiert zum Gesetzentwurf „Aufnahme des Wolfes in das Hessische Jagdgesetz“

Der Hessische Landtag debattierte am Mittwoch, 15. Mai 2024, in Erster Lesung mit Aussprache über den Gesetzentwurf für die Aufnahme des Wolfes in das Hessische Jagdgesetz. Der Gesetzentwurf wurde von der Fraktion der CDU und der Fraktion der SPD eingebracht und stand auf der Tagesordnung der 9. Plenarsitzung.

Rund 100 Teilnehmer waren gespannt auf die Vorträge der Experten aus Wissenschaft und Praxis: Foto: Jörg Lemmer.

Fachsymposium „Der Wolf – Artenschutz oder Artenschwund?“ sorgt für großes Interesse

Von Wölfen und Menschen: Wie viel Wolf verträgt die Kulturlandschaft und welche Konsequenzen hat seine Rückkehr für die Weidetierhaltung? Mit einem in Hessen bisher einmaligem Fachsymposium zog der Landesjagdverband Hessen am 9. September 2023 großes Interesse und rund einhundert Teilnehmer, die teilweise von weit her angereist waren, in die Hessenhalle nach Alsfeld.

Bildquelle: Simone M. Neumann/Deutscher Bundestag

Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP geschlossen

Unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen“ haben die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP den Koalitionsvertrag für die nächste Legislaturperiode von 2021-2025 beschlossen. Auf insgesamt 177 Seiten hat die neue „Ampel-Koalition“ die Ziele für die nächsten vier Jahre festgeschrieben. Welche sich davon auf die Jagd, den Umwelt- und Naturschutz, den Waldumbau, den Wolf oder das Waffenrecht auswirken, hat der LJV Hessen für Sie unter die Lupe genommen. Den Koalitionsvertrag mit den markierten Textstellen finden Sie unten zum Download.

Archivfoto, Quelle: Andreas Rose/AdobeStock

Tag des Wolfes

Anlässlich des ,,Tag des Wolfes‘‘ möchten wir Sie kurz über die Entwicklung des Monitorings großer Beutegreifer Wolf informieren. In der Maiausgabe 2020 des HessenJägers wurde ausführlich über die, bis dato gewonnenen Erkenntnisse, berichtet.

Archivfoto, Quelle: Andreas Rose/AdobeStock

Nordhessen: Mehrere Angriffe auf Weidetiere

Wie die Werra-Rundschau und die HNA berichtete, kam es in der Region um Hessisch Lichtenau in den vergangenen zwei Woche zu mehreren Angriffen auf Weidetiere. Dabei wurden am vergangenen Freitag (24.04.) und Samstag (25.04.) in Hessisch Lichtenau-Hopfelde insgesamt sieben Lämmer, ein Mutterschaf sowie ein weiteres erwachsenes Schaf getötet.

Archivfoto Wolf, Quelle: Rolfes/DJV

Zweiter toter Wolf seit Jahresbeginn in Hessen

Wie die dpa mitteilt ist in Hessen erneut ein toter Wolf entdeckt worden. In der Nähe des Wiesbadener Ostbahnhofes habe ein Bahnmitarbeiter das weibliche Tier gefunden, teilte das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Mittwoch in Wiesbaden gegenüber der dpa mit. Die Wölfin sei offenbar mit einem Zug kollidiert, habe aber äußerlich keine sichtbaren Verletzungen aufgewiesen. Der Fund ereignete sich Mitte vergangener Woche.

Dominik Deuster (FÖJ'ler des LJV), Dr. Nadine Stöveken, Dieter Sellemann, Dr. Wolfgang Fröhlich und Dr. Rudolf Leinweber beim Infoabend für Wolfskundige in Eudorf. Foto: Markus Stifter

Informationsabende für LJV-Wolfskundige in Eudorf und Stockstadt

Die Anzahl der bestätigten C1-Wolfsnachweise ist im Jahr 2019 in Hessen stark angestiegen. Insgesamt konnten 35 gesicherte Nachweise erbracht werden. In den Jahren 2008-2017 waren es lediglich 12 Nachweise. Daraufhin lud der LJV Hessen die rund 150 ehrenamtlichen Wolfskundigen des Landesjagdverbandes, die bereits 2015 an der Wolfsschulung I. teilgenommen hatten, zu zwei Informationsveranstaltungen in Alsfeld-Eudorf und Stockstadt ein.

Archivfoto Wolf, Quelle: Rolfes/DJV

Mutmaßlicher Wolf in Frankfurt-Sachsenhausen überfahren

Wie die Hessenschau berichtet, lief am heutigen Dienstag gegen 8.45 Uhr ein wolfsähnliches Tier auf der Babenhäuser Landstraße im Bereich des Frankfurter Stadtwaldes vor das Auto einer 47-Jährigen. Trotz Vollbremsung konnte die Fahrerin den Zusammenstoß nicht verhindern. Genproben sollen nun zeigen, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Das Ergebnis soll in zehn bis 14 Tagen vorliegen. Zum Artikel auf Hessenschau.de

Bundestag beschließt die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Ein aktives Management fehlt weiterhin. Die Zahl der Wölfe steigt 2020 auf 1.800, Nutztierrisse nehmen zu.
Quelle: Rolfes/DJV

Weichen für besseres Wolfsmanagement gestellt

Der Bundestag beschließt die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Der DJV kritisiert: Ein bundesweites aktives Management fehlt weiterhin. Die Zahl der Wölfe steigt 2020 auf 1.800, Nutztierrisse nehmen zu.