Ein Jährlingsbock treibt eine Ricke. Foto: Markus Stifter

Achtung Autofahrer: Liebestolle Rehe unterwegs

Nach der alten Jägerweisheit „Den Bock verwirrt der Sonne Glut“ ist das Rehwild an heißen Tagen während der Brunft (Paarungszeit), die von Mitte Juli bis etwa Mitte August andauert, besonders aktiv. Autofahrer sollten daher auch tagsüber mit überraschenden Wildwechseln rechnen. Es gilt die Geschwindigkeit zu reduzieren und einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.

Das Risiko für einen Wildunfall steigt nach der Zeitumstellung.
In der Zeit von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr ist die Unfallgefahr im Herbst besonders hoch. Foto: Thorsten Mohr

Wildunfallgefahr steigt nach der Zeitumstellung – LJV stellt Ratgeberfilm “Wildunfälle vermeiden” vor

Am kommenden Wochenende werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Es wird morgens wieder früher hell und abends eine Stunde früher dunkler. Damit fällt die Dämmerungszeit, in der sich die heimischen Wildtiere auf Nahrungssuche begeben, wieder in die Hauptverkehrszeit. Deshalb ist auf den Straßen besondere Vorsicht geboten.

Der Rehbock treibt die Ricke in der Paarungszeit oft kilometerweit vor sich her. (Quelle: KauerMross/DJV)

Achtung Autofahrer: Liebestolle Rehe unterwegs

Paarungszeit beim Rehwild erhöht Wildunfallgefahr: Nach der alten Jägerweisheit „Den Bock verwirrt der Sonne Glut“ ist das Rehwild an heißen Tagen während der Brunft (Paarungszeit), die von Mitte Juli bis etwa Mitte August andauert, besonders aktiv. Autofahrer sollten daher auch tagsüber mit überraschenden Wildwechseln rechnen. Es gilt die Geschwindigkeit zu reduzieren und einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.

Das Risiko für einen Wildunfall steigt nach der Zeitumstellung.
In der Zeit von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr ist die Unfallgefahr im Herbst besonders hoch. Foto: Thorsten Mohr

Pressemeldung des LJV: Wildunfallgefahr steigt nach Zeitumstellung

Am kommenden Wochenende werden in Deutschland die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt. Auch wenn aktuell aufgrund der Corona-Pandemie weniger Berufspendler unterwegs sind, nimmt die Gefahr von Wildunfällen für jeden einzelnen rapide zu. Auch das frische Grün auf Wiesen und Feldern sowie die Suche nach neuen Revieren sorgt bei den Rehen für häufigere Wildwechsel. Wie die Statistik des Deutschen Jagdverbandes zeigt, verursachen Rehe über 90 Prozent der Kollisionen. Im Durchschnitt passiert in Deutschland alle 2,5 Minuten ein Wildunfall. Das stetig steigende Verkehrsaufkommen korreliert dabei mit den gestiegenen Unfallzahlen.

Im Herbst ist die Wildunfallgefahr besonders groß. Die Dämmerungszeit fällt durch die frühe Dunkelheit in die Hauptverkehrszeit. Foto: Markus Stifter/LJV

LJV-Pressemeldung: Zeitumstellung und Herbst – Wildunfallgefahr steigt

Am kommenden Wochenende werden die Uhren umgestellt. In der Nacht von Samstag, 26. Oktober auf Sonntag, 27. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt – von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr und es beginnt die Winterzeit. Es wird morgens wieder früher hell und abends eine Stunde früher dunkler. Damit fällt die Dämmerungszeit, wo sich unsere heimischen Wildtiere auf Nahrungssuche begeben, wieder in die Hauptverkehrszeit. Deshalb ist auf den Straßen besondere Vorsicht geboten.

Bei Tempo 80 prallt der rote Opel Vectra auf einen mit Sand gefüllten und rund 130 kg schweren Schwarzwilddummy. Foto: Thorsten Mohr/Polizei Mittelhessen

Wildunfälle vermeiden – Tierleid verhindern

Erfolgreiche Großveranstaltung von ADAC, Polizei, Landkreis, LJV Hessen und Jägerschaft am 13. Oktober 2019 in Gießen

Die Internet-Seite des Tierfund-Katasters (tierfund-kataster.de) bietet ab sofort neue Möglichkeiten. Quelle: DJV

Online-Auftritt des Tierfund-Katasters bietet neue Funktionen

Daten lassen sich ab sofort filtern. Die Ergebnisse können als Karte, Diagramm oder Tabelle angezeigt und gespeichert werden. Für registrierte Nutzer gibt es Zusatzfunktionen.

Quelle: Markus Stifter/LJV

Wildwarnreflektoren werden wieder genehmigt

Im Streit zwischen Hessen Mobil und dem Landesjagdverband Hessen, ob die blauen Wildwarnreflektoren weiterhin an Straßenleitpfosten genehmigt und angebracht werden, konnte nun eine Einigung erzielt werden.

Entwicklung der Wildunfälle 2017 (Quelle: DJV)

Wildunfälle in Deutschland: Fachtagung Wildunfallprävention in Hannover

Aktuelle DJV-Statistik: Knapp 228.500 Wildunfälle im Jagdjahr 2016/17 / Experten diskutieren am 7. Dezember 2017 auf einer Fachtagung von ADAC und DJV in Hannover über die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen. Der LJV Hessen ist in Hannover mit dabei.

Quelle: Markus Stifter

Zeitumstellung und Herbst: Risiko Wildunfall droht!

Alle zweieinhalb Minuten passiert ein Wildunfall in Deutschland. Nasses Herbstwetter und die Zeitumstellung erhöhen das Risiko in den kommenden Wochen. Der Berufsverkehr fällt in die Morgendämmerung, besondere Aufmerksamkeit ist geboten.